Abschnittsübersicht

  • Einführung

    Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notiere deine Lösungen zuerst auf  
    den Aufgabenblättern. Du hast insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten.  
    Danach hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

  • Leseverstehen Teil 1

    Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgabe 1–4).  
    Setze aus der Wortliste (A–H) das richtige Wort in jede Lücke ein.  
    Einige Wörter bleiben übrig.

    (Z) früh

    (A) besichtigen (B) bleiben (C) leben (D) gut
    (E) müde (F) neugierig (G) Uhr  
    Aktivitäten 1
  • Leseverstehen Teil 2

    Wer hat die E-Mail geschrieben? 
    Auf der nächsten Seite findest du acht kurze E-Mails von Schülern und ein Beispiel. 
    Lies die Zusammenfassungen (6–9) und die E-Mails (A–H). 
    Schreibe den richtigen Buchstaben (A–H) in die rechte Spalte. 
    Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. 
    Vier Buchstaben bleiben übrig. 

    Aktivitäten 1
  • Leseverstehen Teil 3

    Pack die Badehose ein... 
    Lies den Text und die Aufgaben (10–14). 
    Kreuze bei jeder Aufgabe an: richtig oder falsch?
    Hier der Text:

    Heute kann von den 11-jährigen Kindern jedes fünfte nicht einmal 25 Meter weit schwimmen. 
    Das hat eine Studie der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2006 gezeigt. In Deutschland wächst 
    die Zahl der Menschen, die durch Ertrinken sterben, in den letzten Jahren wieder. Das 
    Schulschwimmen ist jedoch einigen Städten zu teuer, deshalb findet es an vielen Schulen nicht 
    mehr statt. 

    Klar, dass Eltern den Schwimmunterricht so früh wie möglich selbst organisieren möchten. Wenn 
    man schwimmen kann, macht man später auch gern andere Wassersportarten wie Wasserball, 
    Surfen und Kanu-Fahren. Außerdem ist Schwimmen die gesündeste von allen Sportarten, denn 
    beim Schwimmen kann man sich nicht verletzen. Doch das Schwimmen gehört nicht wie Laufen 
    zu den Bewegungsformen, die der Mensch von Natur aus kann. „Sinnvoll ist der Unterricht 
    deshalb erst ungefähr mit Schulbeginn. Erst in diesem Alter lernen die Kinder, die Arme und 
    Beine bewusst richtig zu bewegen“, sagt der Schwimmlehrer Michael Hahn. 

    Kinder, die im Wasser spielen, springen und tauchen, fürchten sich nicht mehr vor Wasser. Die 
    Kinder lernen ihren Körper besser kennen. Deshalb ist es gut, mit den Kindern so oft wie möglich 
    ins Schwimmbad zu gehen. Dazu gibt es in manchen Städten Angebote wie Baby- und 
    Kleinkindschwimmen. Oder Eltern baden und spielen selber mit ihren Babys und Kindern im 
    Schwimmbad. 

    Lesen sie sich den Text genau durch und antworten sie im Test auf folgende Fragen. (Der Text wird nicht noch einmal angezeigt):

    10 Die meisten 11-jährigen haben Probleme mit dem Schwimmen.
    11  Überall in Deutschland gibt es Schwimmunterricht an den Schulen.
    12  Wer früh schwimmen lernt, interessiert sich später auch für anderen Sport im Wasser.
    13 Wenn Kinder oft im Wasser sind, bekommen sie ein besseres Körpergefühl.  
    14 Einige Städte bieten Schwimmkurse für kleine Kinder an. 

    Aktivitäten 1
  • Leseverstehen Teil 4

    Schule einmal anders 
    Lies den Text und die Aufgaben 15–20. 
    Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung an.

    Ein Klassenzimmer, 30 Schüler, vorne an der Tafel steht der Lehrer und unterrichtet. So sieht 
    normalerweise Schule aus. Oder vielleicht doch nicht immer?  
    Es geht nämlich auch anders: die „Web-Individualschule“ hat keine Klassenräume, keinen 
    Pausenhof und keine Tafeln. Hier findet der Unterricht nur über den Computer statt. Manche 
    Schüler, deren Eltern zum Beispiel beruflich für längere Zeit ins Ausland müssen, können keine 
    normale Schule in Deutschland besuchen. Sie fehlen zu lange im Unterricht und irgendwann sind 
    ihre Wissenslücken zu groß. Diese Kinder und Jugendlichen haben aber meistens – wo auch 
    immer sie gerade auf der Welt sind – einen Internetanschluss. Und das reicht, um an der 
    Internetschule unterrichtet zu werden. 
    In dieser Schule bekommt jeder Schüler seinen eigenen Lernplan per E-Mail zugeschickt. Das 
    sind Aufgaben aus verschiedenen Themengebieten. Der Schüler lässt sich soviel Zeit, wie er 
    braucht. Er sendet dann die Aufgaben zurück, wenn er fertig ist. Danach erhält er sein nächstes 
    „Lernpaket".  
    Das Besondere dabei ist, dass die Schüler nicht einfach irgendwelche Standardaufgaben 
    bekommen. Nein – jeder Schüler bekommt Übungen, die nur für ihn gemacht wurden. Zum 
    Beispiel berechnet dann ein Fußball-Fan, wie man schießen muss, um das Tor zu treffen. Ein 
    Schüler, der sich für Autos interessiert, lernt, wie ein Automotor funktioniert. Schüler, die 
    Computerspiele mögen, schreiben Aufsätze darüber, warum es Altersgrenzen für viele Spiele gibt. 
    Und so ist Lernen kein „trockener Unterricht“, sondern es bedeutet, mehr über interessante 
    Themen zu erfahren.  
    Manche Leute kritisieren, dass Kinder dabei allein vor dem Computer lernen. Sie meinen, dass 
    man in der Schulzeit auch lernen soll, mit anderen zusammen zu arbeiten – so etwas lernt man in 
    der Internet-Schule tatsächlich nicht.  
    Für die Prüfung können sich die Schüler grundsätzlich an jeder Schule anmelden. Diese Schule 
    muss natürlich die passende Abschlussprüfung anbieten. Die Abschlussprüfung selber findet also 
    nicht im Internet statt. Wie normale Schüler müssen die Web-Individualschüler eine Prüfung an 
    einer staatlichen Schule mitschreiben. Die Internet-Schüler machen sich hier aber keine Sorgen: 
    Bis jetzt haben alle ihre Prüfungen bestanden und keiner musste sie wiederholen. 

    Aktivitäten 1
  • Leseverstehen Teil 5

    Welche Überschrift passt?  
    Lies die Texte 21–24 und die Überschriften A–H. Was passt zusammen?  
    Schreibe den richtigen Buchstaben (A–H) in die rechte Spalte.  
    Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.

    Aktivitäten 1