Lebensqualität:„Lieber glücklich als reich“  
Umdenken: Die Deutschen definieren Wohlstand neu 

 
Noch vor einigen Jahren waren für die 
meisten Jugendlichen die liebsten Freizeitbeschäftigungen: Shopping, Kino und Essengehen. Sie träumten von einem teuren Auto, von Weltreisen. 
 
Heute denken viele Menschen anders, weil 
sie sich Sorgen um ihre Zukunft machen. 
Wohlstand fängt mit dem Wohlfühlen an, 
und viele Bundesbürger wollen lieber 
glücklich als reich sein. Dies geht aus einer 
aktuellen Untersuchung des „B.A.T.
Freizeit-Forschungsinstituts“ hervor, in der 
2000 Personen ab 14 Jahren befragt 
wurden, was für sie heute Wohlstand 
bedeutet. Die Meinungen dazu haben sich 
grundlegend geändert. Jetzt spielt z.B. die 
Familie eine viel größere Rolle als die 
Steigerung des Lebensstandards. Gefragt ist 
das persönliche Glücklichsein.  
 
Nach der Auffassung des Instituts ist es 
typisch für wirtschaftlich schwierige Zeiten, 
dass sich die Menschen in die eigenen vier   
Wände zurückziehen. 
Es lässt sich mit der 
allgemeinen Situation von 1991 
vergleichen, als sich der Trend zur „neuen 
Häuslichkeit“ ankündigte und viele 
Menschen sparsamer und bescheidener 
lebten. 
 
Auch heute setzt sich wieder das gleiche 
Sicherheitsdenken durch. Die Menschen 
rücken enger zusammen. Auch Jugendliche 
stellen fest, wie sehr sie auf gute Freunde 
angewiesen sind.  
 
Zum sorgenfreien Leben gehört nach 
Meinung der Befragten neben einer 
friedlichen Welt auch eine „intakte Natur“. 
So könnte Wohlstand in Zukunft vielleicht 
sogar bedeuten, weniger Geld zu haben 
und doch besser zu leben.  
 
Quelle: www.bat.de vom 27.09.2007 (zu Prüfungs
zwecken bearbeitet)  

Zuletzt geändert: Dienstag, 29. April 2025, 11:46