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Wachsende Megastädte Immer mehr Menschen wohnen in der Stadt
Autor unbekannt
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Das Zusammenwachsen von Innenstädten und Vorstädten lässt riesige Stadtgebiete entstehen, und so haben sich die größten Städte der Welt zu so genannten Megastädten entwickelt, die mehr als 10 Millionen Einwohner haben. Noch vor 100 Jahren war London mit 6,5 Millionen Bewohnern die größte Stadt der Welt. Gegen das heutige Tokio mit fast 35 Millionen Menschen erscheint das geradezu provinziell. Mittlerweile gibt es weltweit 22 Megastädte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern. Die Welt wird städtisch – allerorts. Jährlich ziehen etwa 60 Millionen Menschen vom Land in die Städte, weil sie dort ein besseres Leben erwarten. Da das Leben auf dem Land zunehmend schwieriger wird, hoffen sie auf Arbeit und bessere Bildungs- und Wohnmöglichkeiten in der Stadt. |
Doch wo liegen die Grenzen für eine funktionierende Stadt? Forscher glauben, dass in Städten, die sich um ein einziges Zentrum gruppieren, bei zehn bis 15 Millionen Einwohnern die Schmerzgrenze erreicht ist. Dann nehmen Verkehrsstaus und Luftverschmutzung so überhand, dass Menschen und vor allem die Wirtschaft wieder aus der Innenstadt fliehen. Die Menschen in der Stadt müssen anfangen, ökologischer zu leben – recyceln, Energie sparen, Autoverkehr reduzieren – damit Megastädte nicht zum Problem der Menschheit werden.
Quelle: www.welt.de/wissenschaft, letzter Download im September 2008 (zu Prüfungszwecken bearbeitet)
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Die Zukunft ist urban. Prognosen für die Entwicklung der Stadt- und Landbevölkerung.
